Leitbild


Fortbildungszentrum

Das Chemielehrer-Fortbildungszentrum der Universität Erlangen-Nürnberg wurde im Januar 2003 eröffnet. Es ist das einzige der bundesweit sieben Chemielehrer-Fortbildungszentren in Bayern. Geleitet wird das Fortbildungszentrum von Prof. Dr. Andreas Kometz (Nachfolger von Prof. Dr. Peter Pfeifer), der das Fach Didaktik der Chemie an der Universität Erlangen-Nürnberg vertritt.

Leitbild

Richtziele und Orientierung für die Arbeit des Lehrerfortbildungszentrums bilden die Intentionen "Kompetenz – Kooperation – Authentizität". Diese drei Intentionen sind eng miteinander verwoben. Entscheidend für die Qualität einer Fortbildung ist die Kompetenz des Referenten. Diese Fachkompetenz wird am Chemielehrer-Fortbildungszentrum der Universität Erlangen-Nürnberg durch enge Kooperation mit Experten aus Hochschule, Schule und Wirtschaft erreicht.

So gestalten oftmals mehrere Referenten bzw. Trainer aus diesen unterschiedlichen Bereichen gemeinsam eine Fortbildung zu einem bestimmten Thema, wobei unter Wahrung der Authentizität verschiedene Aspekte des Fortbildungsthemas (z. B. aktuelle fachwissenschaftliche Informationen, fachdidaktische Impulse, schulpraktische Umsetzbarkeit, wirtschaftliche Bedeutsamkeit) vermittelt werden. Diesem Leitbild entspricht auch, dass ein Teil der Fortbildungsveranstaltungen extern durchgeführt werden. Gute Kontakte bestehen zu folgenden Bayerischen Hochschulen: Universität Bayreuth, LMU-München, Universität Regensburg und Universität Würzburg.

Ziele

Aus diesem Leitbild ergeben sich die konkreten Ziele bei der Arbeit des Fortbildungszentrums:

  • Weiterentwicklung des naturwissenschaftlichen Unterrichts
  • Transfer fachdidaktischer Entwicklungen in die Schulpraxis
  • Konkrete Hilfestellung für die Unterrichtspraxis der Lehrkräfte
  • Unterstützung bei der Umsetzung neuer Lehrplaninhalte

Fortbildungsschwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Nürnberger Zentrums liegen, in Einklang mit den Arbeitsschwerpunkten der Chemiedidaktik der Universität Erlangen-Nürnberg, auf den Gebieten der

  • experimentellen Schulchemie
  • Methodenkompetenz sowie dem
  • Computereinsatz im Chemieunterricht.

Besonderes Anliegen ist es dabei, neuere fachwissenschaftliche Grundlagen und deren vielfältige Anwendungen in einen zeitgemäßen Chemieunterricht zu integrieren. Diese Fortbildungsschwerpunkte korrelieren sehr gut mit den Wünschen der teilnehmenden Lehrkräfte. Bei der Evaluation der Veranstaltungen zeigt sich, dass Fortbildungen sowohl zur Methodenkompetenz als auch zu Experimenten im Chemieunterricht sehr gefragt sind.

Eine Besonderheit des Chemielehrer-Fortbildungszentrums der Universität Erlangen-Nürnberg ist, dass sowohl für die Primarstufe, als auch für alle Schularten des dreigliedrigen bayerischen Schulsystems, Veranstaltungen angeboten werden. Einige Veranstaltungen werden auch schulartübergreifend durchgeführt.

Folgende Aufstellung gibt einen überblick über die Fortbildungsschwerpunkte für die verschiedenen Schularten:

GRUNDSCHULE HAUPTSCHULE REALSCHULE GYMNASIUM

Naturwissenschaftliche Grundbildung

Experimente für die
Jgst. 1-4, z.B.
Verbrennung

Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen

Experimentelle
Schulchemie für die
Jgst. 5-10, z.B.
Säuren, Laugen und Salze

Schülerübungen im
Chemieunterricht

Methodenkompetenz

Computer und
Chemieunterricht

Themenbezogene Fortbildungen, z.B.

Hautpflegemittel

Natur und Technik

Methodenkompetenz

Computer und
Chemieunterricht

Themenbezogene Fortbildungen, z.B.

Aspekte der
Gentechnologie

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